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ANSBACH (kk)- Dank eines überaus überzeugenden Heimauftritts haben sich die TT-Herren des TSV 1860 Ansbach im oberen Drittel der Verbandsoberliga festgesetzt. Im Match gegen den TTC Rugendorf war der vierte Saisonsieg  zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit erledigt derzeit das Ansbacher Einserdoppel seine Pflichtaufgaben. Mit der gewohnten Kombination aus offensiver Schlagkraft (Jan Schubert) und kontrollierter Sicherheit (Dietmar Weger) erspielte es souverän den ersten Punkt für die Gastgeber. Genauso erfreulich war die Leistung vom Dreierdoppel Roth/Danzer. Hatte die zweite Ansbacher Links-Rechts-Formationen in allen vier bisherigen Einsätzen jeweils knapp im fünften Satz das Nachsehen, so ließen sich die Grün-Weißen dieses Mal gar nicht auf eine spannende Endphase ein. Mit 11:5, 11:6 und 11:4 gewann das Duo drei der vier Sätze überlegen und holte so die wichtige 2:1 Führung.

Großen Respekt hatten die TSV-Cracks im Vorfeld vor dem tschechischen Spitzenpaarkreuz der Oberfranken mit den Brüdern Jan und Pavel Holan. Diese beiden Protagonisten holten schließlich auch alle vier Zähler für die Gäste. Nur einmal konnte ein Ansbacher die Domäne im vorderen Paarkreuz durchbrechen. Dies gelang Jan Schubert in der ersten Einzelrunde gegen den offensiveren Jan Holan. Ansbachs Nr. 2 setze den Frontmann gekonnt mit platzierten Schlägen permanent unter Druck und ließ damit die Angriffsmaschinierie des Tschechen oftmals gar nicht zur Entfaltung kommen. Ein toller 4-Satz-Triumph war der verdiente Lohn. Gegen Pavel Holan zog Jan Schubert aber genauso den Kürzeren wie auch Oli Welt. Beide Ansbacher hatten gegen den Materialspieler des TTC, der Angriffsbälle und Verteidigungsschlägen völlig unvorhersehbar abwechselt, kein durchgehendes Rezept parat. Die Kräfteverhältnisse im mittleren und hinteren Paarkreuz waren dagegen ganz klar auf Ansbacher Seite. Sehr stark agierten unter anderem Dietmar Weger und Pedder You gegen Daniel Hoffmann. Dem keineswegs schlechten Allrounder der Rugendorfer erlaubten Weger und You in fünf Sätzen lediglich fünf Punkte oder weniger. Da sich auch Julian Roth und Peter Danzer von der besten Seite zeigten und ihre Begegnungen sicher in drei Sätzen gewannen, war das Match bereits nach knapp 2,5 Stunden mit 9:4 gewonnen.

Mit nun 8:2 Punkten liegt der TSV auf Rang 3 und will in 2 Wochen am 24. November den Zweiten Eggolsheim mit einem Sieg im Heimspiel überholen.

Die Ergebnisse: Schubert/Weger – Hoffmann/Schwarze 11:7/11:6/10:12/11:7, Welt/You – Holan/Holan 12:14/9:11/3:11, Roth/Danzer – Jobst/Puzik 11:5/11:6/4:11/11:4, Welt – P. Holan 8:11/11:9/7:11/9:11, Schubert – J. Holan 6:11/11:5/11:6/13:11, Weger – Jobst 11:4/11:9/11:5, You – Hoffmann 13:11/5:11/11:4/11:4, Roth – Schwarze 11:0/11:5/11:7, Danzer – Puzik 11:4/12:10/11:9, Welt – J. Holan 7:11/12:14/6:11, Schubert – P. Holan 12:10/10:12/8:11/9:11, Weger – Hoffmann 11:5/11:4/11:3, You – Jobst 11:8/11:7/11:8.