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ANSBACH (kk)- Am heutigen Samstagabend absolviert das TT-Team des TSV 1860 Ansbach sein zweites Heimspiel in der noch jungen Verbandsoberliga-Saison. Dabei empfangen Schubert & Co den Titelaspiranten SpVgg Erlangen um 19 Uhr in der unteren Platenhalle.

Der Spielleiter hat es mit den Ansbachern nicht sonderlich gut gemeint. Alle drei hoch gehandelten Meisterschaftskandidaten bekommen die MarkgrafenstÀdter gleich zum Beginn der neuen Runde vorgesetzt. Nach dem SB Versbach II und dem SV Eggolsheim, gegen die beide bereits auswÀrts mit 2:9 verloren wurde, kommt nun der dritte vermeintliche HochkarÀter bereits am vierten Spieltag zum Mittelfrankenduell in die Bezirkshauptstadt.

Die SpVgg selbst hat selbst erst ein Match absolviert, dieses aber mit einem 9:1-Sieg gegen Weiherhof mehr als eindrucksvoll gestaltet.

Die Erlanger, die ganz unverblĂŒmt den Aufstieg als Saisonziel angeben, haben eine beeindruckende Gruppe zusammengestellt. AngefĂŒhrt wird der Kader vom spielstarken Kolumbianer Rivera Mejia, der bereits erfolgreich Regional- und Oberligaluft in Augsburg und Bad Aibling geschnuppert hat. Neben ihm in vorderen Paarkreuz schlĂ€gt der Weißrusse Zrazhavets auf, der den Einheimischen aus seinen Steiner Zeiten bekannt ist. Durch dieses starke Duo rutschen die beiden nĂ€chsten Akteure, welche eigentlich fĂŒr „Vorne“ prĂ€destiniert wĂ€ren, in die Mitte. Dies sind Kenan Birkmann (vor zwei Jahren von Sparta Noris gekommen) und der Tscheche Flicek, der letztes Jahr noch den Ligakonkurrenten Eggolsheim angefĂŒhrt hat. Die ebenfalls sehr gut eingeschĂ€tzten Nguyen und Burkhardt komplettieren das SpVgg-Aufgebot.

Was ist gegen diese mit herausragenden Akteuren bestĂŒckten GĂ€ste fĂŒr Ansbach zu erwarten? ZunĂ€chst erstmals relativ wenig, da Ansbach erneut auf Oli Welt verzichten muss, der nach seiner Hochzeit wohl zum letzten Mal fehlen wird. Auf der anderen Seite handelt es sich um ein Heimspiel, in dem der TSV seine gewohnten SpielumstĂ€nde vorfindet und mit Hilfe des Publikums den Kampf sicher annehmen wird. Inwieweit sich dieses KĂ€mpferherz gegen die spielerische Note der Erlanger behaupten kann, wird sich ab 19 Uhr zeigen.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert, Dietmar Weger, Julian Roth, Pedder You, Peter Danzer, Basti Mertel.

EGGOLSHEIM (kk)- Überhaupt nichts zu holen gab es fĂŒr den TT-Verbandsoberligisten TSV 1860 Ansbach in der AuswĂ€rtspartie beim SV DJK Eggolsheim. Der Gastgeber, der sich durch personelle VerstĂ€rkungen selbst zum Meisterschaftsfavoriten gemacht hat, zelebrierte mit dem 9:2 gegen Ansbach den dritten Sieg am dritten Spieltag.

Die entscheidende Phase der Begegnung fand beim Stand von 3:1 fĂŒr Eggolsheim statt. Zu diesem Zeitpunkt lieferten sich Jan Schubert und Pedder You hart umkĂ€mpfte Duelle mit den beiden Tschechen Frydrych und Skyrna. Insbesondere Jan Schubert und Vaclav Frydych boten sich ein offensives Feuerwerk, bei dem absolut jeder Punkt massiv umkĂ€mpft war und praktisch jeder Satz (außer Durchgang 1) in die VerlĂ€ngerung ging. Im fĂŒnften Satz spitzte sich das Drama zu und beide Seiten hatten förmlich abwechselnd MatchbĂ€lle. Nach sechs vergebenen MatchbĂ€llen zog Ansbachs Nr. 1 schließlich mit 10:12 unglĂŒcklich den KĂŒrzeren. Genau in diesem Augenblick hatte Pedder You am Nebentisch im Entscheidungssatz einen 1:6-RĂŒckstand zum 6:6 ausgeglichen. Auch hier konnte sich You nicht fĂŒr seine mehr als ansprechende Leistung belohnen. Mit 9:11 ging auch sein Match denkbar knapp an die Hausherren, womit es statt einem möglichen 3:3 leider ernĂŒchternd 1:5 aus Ansbacher Sicht stand. Mit dieser FĂŒhrung im RĂŒcken spielten die Hausherren ihre StĂ€rken selbstsicher aus und erhöhten sukzessive. Weder Julian Roth, noch Peter Danzer und Basti Mertel konnten hier den Akteuren des SV Eggolsheim Einhalt bieten, auch weil sie sichtbar Probleme mit den langsamen SpielverhĂ€ltnissen in der Eggolsheimer Halle hatten, bei denen die BĂ€lle nach dem Aufsprung scheinbar zu stehen kamen.

So stand am Ende fĂŒr die MarkgrafenstĂ€dter genau dieselbe Ausbeute zu Buche wie im ersten Saisonspiel in Versbach. Den einen ZĂ€hler erkĂ€mpfte das Einserdoppel Schubert/Weger, die zu Beginn die ungarisch-polnische Kombination Kovacs/Jarkowski in fĂŒnf SĂ€tzen niederrangen. Die Dominanz des SV wird noch klarer, wenn man bedenkt dass die Gastgeber den 2000-Punkte-Mann Jarkowski nur im Doppel eingesetzt haben und fĂŒr die Einzel geschont haben. Den zweiten Punkt steuerte ebenfalls wieder Jan Schubert im Spitzeneinzel bei. Nach seiner knappen Niederlage im ersten Einzel legte sich der junge LinkshĂ€nder gegen den Abwehrspieler Kovacs mĂ€chtig ins Zeug. Mit taktisch kluger Schlagauswahl und beeindruckender physischer StĂ€rke legte er vor allem einen fast perfekten 5. Satz (11:3) hin, der seine derzeit gute Verfassung unterstreicht.

Mit nun 2:4 Punkten bekommt es der TSV nach einer Woche Pause am 19.10. gleich mit dem dritten Titelaspiranten SpVgg Erlangen an heimischen Tischen zu tun.

Die Ergebnisse (Eggolsheim zuerst genannt): Frydrych/Skyrna – Roth/Mertel 11:7/11:6/11:8, Kovacs/Jarkowski – Schubert/Weger 5:11/11:8/7:11/14:12/6:11, Cernocky/Abel – You/Danzer 11:8/11:8/11:9, Kovacs – Weger 11:8/4:11/11:8/11:4, Frydrych – Schubert 11:3/11:13/10:12/16:14/12:10, Skyrna – You 11:6/8:11/8:11/11:4/11:9, Herbert – Roth 12:10/11:3/8:11/11:7, Cernocky – Mertel 11:3/11:6/11:7, Abel – Danzer 11:6/13:11/7:11/11:6, Kovacs – Schubert 10:12/11:7/8:11/11:7/3:11, Frydrych – Weger 11:5/11:2/6:11/11:6.

EGGOLSHEIM (kk)- Als krasser Außenseiter fĂ€hrt der TSV 1860 Ansbach heute Abend zum AuswĂ€rtsspiel der TT-Verbandsoberliga zum SV DJK Eggolsheim. WĂ€hrend die ambitionierten Gastgeber aus den Vollen schöpfen können, fehlt bei den Ansbachern Oli Welt.

Der SV DJK Eggolsheim belegte in der letzten Spielzeit hinter dem TSV 1860 Ansbach den 3.Platz. Dass die MarkgrafenstĂ€dter die Oberfranken wieder hinter sich lassen können, ist hoch unwahrscheinlich, denn diese haben in der Sommerpause mĂ€chtig zugekauft. Zu dem Ungarn Kovacs und dem Tschechen Cernoky sind drei weitere NeuzugĂ€nge Frydrych, Skvrna (beide Tschechien) sowie der Pole Jarkowski dazu gekommen. Neben diesen fĂŒnf LegionĂ€ren teilen sich Marcel Herbert und Kenan Abel als Einheimische die MannschaftsfĂŒhreraufgabe. Kurios an der Besetzung ist, dass der SV im Vergleich zur Saison 2017/18 alle auslĂ€ndischen Akteure ausgetauscht hat. Dies unterstreicht die Ambitionen, die die Verantwortlichen in dieser Spielzeit gesetzt haben. Beeindruckend waren bereits die beiden ersten Matches, die der heutige Gegner mit 9:0 gegen Weiherhof und mit 9:4 gegen Sparta Noris klar gewinnen konnte.

Das Team um KapitĂ€n Dietmar Weger fĂ€hrt freilich nicht nach Eggolsheim, um dort brav die Punkte abzuliefern. Dennoch ist heute ab 19:00 Uhr von allen TSVÂŽlern eine vorzĂŒgliche Leistung von Nöten, um den Favoriten Ă€rgern zu können. Noch schwerer wird das Unterfangen durch das Fehlen von Oli Welt. Den freien Platz im Sextett wird Edelreservist Basti Mertel auffĂŒllen.

Trotz des AuswĂ€rtsspiels der Verbandsoberligatruppe gibt es in der unteren Platenhalle in Ansbach ĂŒberregionalen Sport zu sehen. Die zweite Mannschaft des TSV Ansbach erwartet dort um 19 Uhr in seiner Landesligapartie den TabellenfĂŒhrer SB Versbach III (6:0 Punkte). Da auch der TSV II sein erstes Spiel siegreich gestalten konnte, wird eine spannende Begegnung erwartet.

TSV 1860 Ansbach I: Schubert, Dietmar Weger, Julian Roth, You, Danzer, Mertel.

TSV 1860 Ansbach II: Besser, Yannick Weger, Klingler, Drechsler, Gröger, Koch, Johannes Roth.

ANSBACH (kk)- Erster Sieg im ersten Heimspiel der Saison: mit einem grundsoliden Leistung hat sich das TT-Team des TSV 1860 Ansbach mit einem 9:5 das erste Erfolgserlebnis der Spielzeit gegen den TTSC KĂŒmmersbruck gesichert und das eigene Punktekonto mit 2:2 ausgeglichen.

Zu Beginn taten sich beide Einserdoppel sehr schwer. Sowohl fĂŒr Schubert/Weger auf Ansbacher Seite als auch fĂŒr Zatko/Hummel auf KĂŒmmersbrucker Seite bedurfte es eine gehörigen Portion Kampfgeist, um ihr Doppel jeweils mit 11:6 im finalen Satz nach Hause zu bringen. Ganz anders verlief die Partie des Dreierdoppels Roth/Mertel, das sich hervorragend abgestimmt prĂ€sentierte und ganz sicher in drei DurchgĂ€ngen zur 2:1-FĂŒhrung fĂŒr Ansbach punktete. Diesen Vorsprung gaben die Hausherren im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr her. Dies lag vor allem an einem glĂ€nzend aufgelegten TSV-Trio Schubert, Weger und You. Insbesondere Jan Schubert unterstrich seine bereits bestechende Form. In seinem ersten Einzel benötigte der LinkshĂ€nder einige Zeit, um sich mit den verdeckten AufschlĂ€gen von Hummel vertraut zu machen. Nachdem er diese besser lesen konnte, stand einem sicheren Dreisatzsieg nichts mehr im Wege. Noch beeindruckender war sein Match im Spitzeneinzel gegen den Slowaken Zatko. Mit seiner gewohnt offensivfreudigen Spielweise dominierte er die Partie und deklassierte den keinesfalls schlechten Zatko im gewinnbringenden vierten Satz gar mit 11:1. Ebenfalls sehr stark agierte MannschaftsfĂŒhrer Dietmar Weger. Nachdem er den Materialstrategen Franz taktisch gekonnt ausmanövriert hatte, legte er in seinem zweiten Auftritt gegen ebenfalls als Konterspezialisten bekannten Matthias Hummel nach und zeigte dort ganz klar seine spielerische Überlegenheit. Gar keinen Satz gab Pedder You ab, der mit hoher Konzentration zu Werke ging und sich selbst mit einer optimalen 6:0-Einzelsatzausbeute belohnte.

Der Pechvogel des Abends war zweifelsohne Oli Welt. Die Ansbacher Nr. 2 zeigte gegen Zatko ein begeisterndes Spiel, bei dem die FĂŒhrung im Prinzip alle 30 Sekunden wechselte. Symptomatisch fĂŒr den Ausgang war der entscheidende Punkt. Nachdem beide Ballartisten jeweils mehrere MatchbĂ€lle abgewehrt hatten, schien es auch Oli Welt beim 16:17 im 5.Satz ein weiteres Mal zu gelingen, da er seinen Gegner in die Ballonabwehr gedrĂ€ngt hatte. Dort traf dieser den Ball mit der SchlĂ€gerkante, von wo aus er trudelnd den Weg auf WeltÂŽs Tischkante fand, sodass dieser keine RĂŒckspielmöglichkeit mehr hatte. Dieser Krimi hinterließ mental seine Spuren, weshalb er sein zweites Spiel im Entscheidungssatz quasi selbst aus der Hand gab. FĂŒr den letzten ZĂ€hler zum Sieg sorgte dadurch Julian Roth. Nach einer knappen Niederlage zu Beginn, ließ er in der zweiten Begegnung nichts anbrennen und bot gegen Franz eine kluge Vorstellung. Dank der sehr guten Mannschaftsleistung war es leicht zu verschmerzen, das Basti Mertel, der zuvor bereits ein Landesligaspiel absolviert hatte, nicht zu seinem gewohnten Leistungsvermögen fand, da er sich selbst zu stark unter Druck gesetzt hat.

Der Sieg war die MarkgrafenstÀdter extrem wertvoll, da es in den nÀchsten beiden Spielen gegen zwei MeisterschaftsanwÀrter geht. Mit diesem Sieg auf der Habenseite kann das Sextett die kommenden Aufgaben befreit und kÀmpferisch angehen.

Die Ergebnisse: Schubert/Weger – Markus Hummel/Höfer 7:11/11:9/11:7/5:11/11:6, Welt/You – Zatko/Matthias Hummel 11:7/7:11/6:11/11:7/6:11, Roth/Mertel – Franz/Nedostup 11:6/11:2/11:8, Schubert – Matthias Hummel 11:9/11:5/11:6, Welt – Zatko 13:15/12:19/9:11/13:11/16:18, Weger – Franz 11:5/9:11/11:9/11:5, Roth – Markus Hummel 4:11/11:9/10:12/13:11/2:11, You – Nedostup 11:7/11:9/11:5, Mertel – Höfer 5:11/11:7/5:11/7:11, Schubert – Zatko 11:6/8:11/11:7/11:1, Welt – Matthias Hummel 10:12/11:8/11:8/10:12/0:11, Weger – Markus Hummel 11:3/11:8/11:7, Roth – Franz 9:11/11:2/11:8/11:7, You – Höfer 11:9/11:5/11:6.