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STARNBERG (ku)- Ein Startplatz ist in der TT-Oberliga für die Saison 2019/20 noch frei. Um diesen letzten Spot kämpfen heute im Relegationsturnier der Gastgeber TSV 1880 Starnberg, der TV Dillingen und der TSV 1860 Ansbach.

In zwei Matches am heutigen Samstag wird für den TSV 1860 Ansbach damit entschieden, ob die Saison mit einem glamourösen Höhepunkt in Form des Oberligaaufstiegs endet oder ob er durch Scheitern in der Relegation ein weiteres Jahr in der Verbandsoberliga aufschlagen wird.

Die drei Relegationsteilnehmer ermitteln im Modus Jeder gegen jeden den letzten Teilnehmer für die Oberliga. Als drittletzter der Oberliga hat der TSV 1880 Starnberg automatisch Heimrecht. Aus der Oberliga verdrängen wollen ihn der TV Dillingen, seines Zeichens Zweitplatzierter der Verbandsoberliga Süd sowie der Vizemeister der Verbandsoberliga Nord, der TSV 1860 Ansbach.

Die Auslosung hat die Auftaktpaarung Starnberg gegen Ansbach ergeben. Die Oberbayern landeten mit 6:26 Punkten auf dem Wackelplatz der Oberliga und wollen natürlich mit einem erfolgreichen Wettbewerb nachträglich die Klasse halten.

Die Hausherren verfügen über einen ausgeglichenen Kader. Da dies ja auch auf die Markgrafenstädter zutrifft, sollten in allen Paarkreuzen offene und spannende Spiele anstehen. Zwei Starnberger Akteure sind gute Bekannte für die Ansbacher. Der Frontmann Manuel Hoffmann, aktueller Verbandstrainer, stammt aus Neumarkt und war mit den Ansbacher Athleten gemeinsam in Stützpunkten. Gar in der gleichen Trainingsgruppe übte der Erlanger Tobias Quick.   Die weitere Gemeinsamkeit ist die Doppelstärke. Hier haben die Gastgeber mit Hoffmann/Spiegel (15:3 Bilanz) und Quick/Köhler (10:2) zwei ausgezeichnete Duos im Aufgebot. Dementsprechend wird der Start in die Begegnung schon Aufschluss über das Leistungsvermögen geben.

Im dritten Spiel des Turniers tritt der TSV 1860 Ansbach dann gegen den TV Dillingen an. Anders als in der Verbandsoberliga Nord, wo die Verhältnisse früh klar waren, herrschte in der Süd-Gruppe Spannung bis zum Ende. Erst vor 2 Wochen verlor Dillingen gegen den späteren Meister Ingolstadt (24:12 Zähler) das entscheidende Spiel mit 7:9 und konnte sich mit einem anschließenden Erfolg knapp mit 23:13 Punkten Rang 2 vor dem punktgleichen Bad Höhenstadt und dem TuS Bad Aibling (22:14) holen. Bei den Schwaben stechen zwei Zelluloid-Artisten aus dem Sextett heraus. Auf der Spitzenposition wird Mohamed Azzam (23:6 Spiele) genauso schwer zu schlagen sein wie auch die Nr. 3, Andreas Brandt, der auf eine Bilanz von 19:5 kam.

Mannschaftsführer Dietmar Weger  Ã¤ußert sich aufgrund des urlaubsbedingten Fehlens von Pedder You eher pessimistisch und sieht Starnberg als Favoriten an. Gegen Dillingen sieht er sein Team, dass mit dem zuletzt im Training überzeugenden Basti Mertel ergänzt wird, auf gleicher Augenhöhe.

TSV 1860 Ansbach: Schubert, Welt, Weger, Roth, Danzer, Mertel.

Spielplan: 10:00 Uhr: Starnberg – Ansbach;

14:00 Uhr: Dillingen – Starnberg;

19:00 Uhr: Ansbach – Dillingen.